Gedicht

Am hohen Bühl auf herrlichen Höhn,
liegt ein Dörflein klein, so wunderschön.
Es liegt ganz nah am Himmelsdach,
die Heimat mein, mein Hesselbach.
Das Glöcklein mahnt leise zum Gebet,
wenn alt und jung zur Arbeit geht.

Heil dir mein Dorf auf Bergeshöh,
voller Stolz ich immer zu dir steh.
Niemals möcht ich von dir gehn,
wo sich die Menschen immer nahestehn.
Wo sich überall fleißige Hände regen,
ruhet für immer Heil und Segen.

Der Herbststurm von der Höhe weht,
der Winter vor der Haustür steht.
Mit kalten Nächten und vielem Schnee,
überkommt den Dorf ein stilles Weh.
Bangen und und hoffen an allen Orten,
schon immer ist es Frühling geworden.

Einst regierte auch hier die Ritterschaft,
mit starker Hand und strenger Macht.
Steuern und Frondienst drückten schwer,
im Dorf gabs keine Freude mehr.
Scholle und Menschen mußten viel leiden,
für Hesselbach waren es schlechte Zeiten.

Ritter und Adel vom Winde verweht,
Herrschaften gingen, doch Hesselbach steht.
Dank unseren Ahnen die hart geblieben,
sie haben die Geschichte des Dorfes geschrieben.
Dank euch allen,was ihr geschafft,
und unser Hesselbach erhalten habt.

Berthold Barnickel